Leasing für Arbeitslose – kann man als Arbeitsloser ein Auto leasen?

Auto Leasing trotz Arbeitslosigkeit – Ist das überhaupt sinnvoll und machbar?

Sich ein Auto zu leasen obwohl man arbeitslos ist, hört sich zunächst nicht sinnvoll und machbar an. Das Arbeitslosengeld (ALG I) ist in der Regel nicht üppig und die liquiden Mittel in der Regel nicht so hoch bei Arbeitslosen. Das Entgelt im Monat reicht da meistens nicht aus um ein Leasingauto zu unterhalten, auch wenn es nur Opel Leasing oder Volkswagen Leasing sein soll.

Hauptsächlich wird man als Arbeitsloser Probleme mit den Leasingbanken bekommen, welche schnell davon Abstand nehmen. Das Risiko des Zahlungsausfalls der monatlichen Leasingrate ist zu hoch und die Bonität in den häufigsten Fällen auch nicht genügend. Der Leasingvertrag beläuft sich durchschnittlich auf eine Zeit von 24-36 Monaten. Das Arbeitslosengeld (ALG I) hat hingegen oft eine kürzere Bezugsperiode. Ein weiteres Problem für Arbeitslose ist, dass in der Regel im Fall eines Zahlungsausfalls kein Einkommen vorhanden ist, dass zu Pfändung zur Verfügung stünde. Das Risiko für die Leasingbanken kann auch normalerweise nicht durch Vermögensversicherungen, Kapitalversicherungen, private Zusatzversicherungen gegen Arbeitslosigkeit oder Lebensversicherungen gemindert werden.

Gibt es Leasinganbieter auf dem Leasingmarkt die trotz Arbeitslosigkeit Leasingverträge anbieten?

Vereinzelt sind Anbieter auf dem deutschen Leasingmarkt vorhanden die auch Arbeitslosen einen Leasingvertrag zukommen lassen. Vorsicht ist gefragt! Meistens verzichten diese Leasinganbieter auf eine Schufa-Selbstauskunft und einen Bonitätsprüfung. Das kann dazu führen, dass es sich um nicht seriöse Anbieter handelt, die einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Oftmals fordern diese Leasinganbieter hohe Leasingsonderzahlung vor Auslieferung des Leasingfahrzeug, jedoch wird das Auto niemals ankommen. Vereinzelt gibt es auch seriöse Leasinganbieter für Arbeitslose, jedoch werden die sich wahrscheinlich kaum rechnen. Grund dafür ist, dass aufgrund des hohen Ausfallrisikos die Leasingraten erhöht werden um das Risiko zu, kompensieren.

 

 Was passiert, wenn ich während eines laufenden Leasingvertrags plötzliche arbeitslos werden?

Täglich kommt es vor, dass man während eines laufenden Leasingvertrags plötzlich arbeitslos wird und das Bezahlen der Leasingraten plötzlich nicht mehr selbstverständlich ist. Um diesem Szenario vorzubeugen, kann bei vielen Leasinganbieter eine Zusatzversicherung gegen Arbeitslosigkeit abgeschlossen werden. Hier sollte man aber auch achtsam sein. Vielen Versicherungsgebern fällt es schwer, befristete Arbeitsverhältnisse abzusichern. Das kann dazu führen, dass die Versicherungsgeber nur bedingten Schutz geben, falls man plötzlich arbeitslos wird. Die beste Möglichkeit, um bei einem Verlust des Jobs die monatlichen Leasingraten nicht mehr bezahlen zu müssen ist, die Abgabe laufender Leasingverträge an Dritte. Diese übernehmen dann das Leasingauto sowie sämtliche Versicherungen, extra Zahlungen etc. Diese Win-Win-Situation wird jedoch nicht von allen Leasinggeber angeboten.

Alternativen zum Leasing bei Arbeitslosigkeit sind Carsharing und das Mieten eines Autos

In dem Fall, dass man nur gelegentlich auf ein Auto angewiesen ist, können Automiete oder Carsharing die richtige Alternative sein. Die Kosten sind zwar vergleichsweise höher, hingegen ist dieVertragslaufzeit kurz und man muss keine Bonitätsnachweise liefern und keine extra Versicherungen abschließen.

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2019-11-18T14:54:35+00:0018. November 2019|Allgemein, Leasing Ratgeber|