Leasingfaktor berechnen: So vergleiche ich Leasingangebote

So unterschiedlich die Autos auf dem Leasingmarkt sind, so unterschiedliche sind auch ihre monatlichen Leasingraten. 199 Euro für einen VW Golf, 349Euro für eine Mercedes A-Klasse oder 599 Euro für einen Porsche 911.  Auf dem ersten Blick ist es meistens schwer festzustellenob ein Leasingangebot gut, durchschnittlich oder schlecht ist.

Basis für jeden Leasingvergleich: Der Leasingfaktor

Um verschiedene Leasingangebote wirklich miteinander vergleichen zu können, kann man sich glücklicherweise dem Leasingfaktor bedienen.  Dieses Wunderhilfsmittel sorgt für Transparenz beim Autoleasing. Wie Sie den Leasingfaktor eigenständig ausrechnen können und worauf sie außerdem noch beim Vergleich von Leasingangeboten achten sollten, erfahren sie in diesem Artikel.

Grundvoraussetzung für den Leasingfaktor

Zunächst sei Ihnen die Sorge um komplizierte mathematische Berechnung genommen. Sie benötigen lediglich zwei Zahlen und die Grundlagen der Bruchrechnung. Auf der einen Seite benötigen Sie die monatliche Leasingrate, auf der anderen Seite benötigen Sie den Listenpreis der Autos, für das Sie sich interessieren. Wichtig ist auch das Sie sich nurnicht den Grundpreisender Baureihe anschauen, sondern auch die verbauten Sonderausstattungen berücksichtigen.

Formel

 Die Formel für die Berechnung des Leasingfaktors ist sehr simpel und von jedem zu berechnen. Die monatliche Leasingrate wird durch den Listenpreis geteilt und in der Folge wird der errechnete Wert mit 100 multipliziert.

Leasingrate

____________ x 100

Listenpreis

Zum Beispiel: Ein VW Golf hat eine monatliche Leasingrate von 199 Euro und einen Listenpreis von 25.000 Euro,

199

______  x 100 = 0.8

25.000

Der Leasingfaktor beträgt somit 0.8.

 

Bewertung des Leasingfaktors

 Zunächst haben wir erstmal eine Zahl von 0.8, aber was soll uns das jetzt sagen? Verschiedene Leasinganbieter interpretieren die Zahlen häufig unterschiedlich, doch grundsätzlich kann man sagen das es sich bei einem Leasingfaktor von unter 1.0 um ein gutes Angebot handelt. Diese Faustregel ist aber nur begrenzt aussagefähig, bei einem Porsche ist es zum Beispiel unmöglich eine Leasingrate von unter 1.0 zu bekommen, dennoch kann es sich um ein Leasingschäppchen handeln. Daher sollte man auch immer gucken was die typischen Leasingraten von Anbietern sind. Außerdem spielt die Marktlage auch noch eine Rolle. Sollten zum Beispiel Sonderleasingaktion von Herstellern laufen,kann eine Leasingrate von 0.7 auch noch sehr hoch sein. Und zwar dann, wenn man das identische Auto bei einem anderen Leasinganbieter zu einem Leasingfaktor von nur 0.5 erhalten kann. Es zählt also hauptsächlich der direkte Vergleich von zwei oder mehreren Autos und nicht die absolute Höhe des Leasingfaktors.

Achten Sie darauf, welche Leasingangebote sie vergleichen

Um ein Leasingschäppchen zu finden, ist es wichtig nicht nur den Leasingfaktor zu vergleichen, sondern dass sie auch wirkliche Angebote betrachten, die auch objektiv vergleichbar sind. Hierzu gehören zum Beispiel, identische Leasingparameter hinsichtlich der jährlichen Fahrleistung und Gesamtdauer des Leasingvertrags. Wenn sie beispielweise ein Leasing über 36 Monate mit einer Fahrleistung von 15.000 Kilometer abschließen wollen, dann sollten alle Fahrzeuge in Ihrem Leasingvergleich die gleichen Konstellationen beinhalten. Logischerweise sollte es sich auch weitgehend um die identische Fahrzeugausstattung handeln. Außerdem sollten sie beachten, dass begehrte Premiumfahrzeuge, welche eine hohe Nachfrage und lange Lieferzeiten beinhalten, natürlich einen höheren Leasingfaktor haben. Auf getyourdrive.com finden sie viel Leasingangebote ohne Anzahlungen und die vergleichsweise besten Leasingfaktoren.

2019-10-29T11:35:24+00:0029. Oktober 2019|Allgemein, Leasing Ratgeber|