Unfall mit dem Leasingauto

Jedem kann es passieren, egal wie vorsichtig man fährt, es kracht und zwar mit dem Leasingauto. Was passiert nun? Bei einem Unfall mit einem Leasingfahrzeug sollten einige Dinge beachtet werden, um unnötige Kosten zu vermeiden. An erster Stelle steht, dass der Leasinggeber schnellstmöglich informiert wird, egal ob der Unfall eigen-oder fremdverschuldet ist. Normalerweise wird der Leasinggeber dann auch Infos zur weiteren Vorgehensweise nennen. Grundsätzlich unterscheidet sich die Schadensabwicklung nicht von der bei einem Unfall mit einem eigenen oder finanzierten Auto. Bei Eigenverschuldung wird der Schade durch die (empfohlene) eigene Kasko-Versicherung abgewickelt. In Falle, dass die Schuldfrage auf Seitens des Unfallgegners liegt, tritt wie gewohnt die Kfz-Haftpflichtversicherung für die Schadensregulierung ein.

Totalschaden am Leasingauto

Normalerweise wird bei einem Totalschaden am Leasingauto der Leasingvertrag aufgelöst. Die Leasinggesellschaften sind in diesem Sonderfall mit der Auflösung desLeasingvertrags einverstanden. Dennoch ist es wichtig, dass Leasingnehmer den Leasinggeber frühzeitig kontaktieren, um die weitereVorgehensweise abzuklären und einzelne Details zu besprechen. Umso wichtiger ist es, dass man bevor etwas passiert, bei der Wahl der Kaskoversicherung aufpasst. Es ist empfehlenswert dasdie Kaskoversicherung eine GAP-Deckung beinhaltet. Denn bei einem selbstverschuldeten Unfall mit einem Totalschaden am Auto, deckt die Kaskoversicherung nur den Zeitwert des Fahrzeuges, unabhängig von dem Buchwert. Das kann dazu führen, dass der Leasingnehmer auf einem höheren Betrag sitzen bleibt. Wenn man eine Kaskoversicherung mit GAP-Deckung abgeschlossen hat, springt die GAP-Deckung in dem genannten Fall ein und kommt für die Differenz auf.

Kleinere Unfallschäden am Leasingauto

Bei kleineren Unfallschäden springt wie oben schon genannt die Kaskoversicherung bei Eigenverschuldung und die Haftpflichtversicherung bei Fremdverschuldung ein, um den Schaden zu begleichen.Bei einem Unfall, der eigenverschuldet ist, muss der Leasingnehmer einen Punkt beachten. Durch den Fakt, dass es sich jetzt um ein Unfallauto handelt, ist der Händler des Autos berechtigt bei Rückgabe des Leasingautos einen Ausgleich für die Wertminderung einzufordern.  Dieser beläuft sich in etwa auf 10% der angefallenen Reparaturkosten für den Schaden.

Kleine Dellen, Kratzer oder Schrammen im Lack des Leasingautos gelten als normale Gebrauchsspuren und müssen vom Händler getragen werden. Falls aber große Kratzer und überdurchschnittliche Gebrauchsspuren vorliegen, muss der Leasinggeber für die Kosten aufkommen.

2019-10-21T13:01:27+00:0021. Oktober 2019|Allgemein, Leasing Ratgeber|