Diesel vs. Benziner

Wenn man sich für das Finanzierungmodell Leasing entschieden hat, muss man neben der Marke und dem Modell des Leasingautos meist noch die Entscheidung treffen ob man einen Benziner oder einen Diesel leasen möchte. Abgesehen von den Elektroautos und Hybriden, welche aktuell noch eine Ausnahme sind, reduziert sich die Wahl auf die altbekannten Varianten.

Persönliche Präferenzen

Natürliche hängt die Entscheidung über die Antriebsquelle des Leasingautos stark von den persönlichen Vorlieben ab. Einige Leasingnehmer befürworten die hohe Kraft in niedrigen Drehzahlbereich und das hohe Drehmoment, welches Dieselfahrzeuge bieten. Andere hingegen sind überzeugt von dem Motorlauf der Benziner und sind begeistert vom Fahren im hohen Drehzahlbereich.

Kostenvorteile – Vergleich der Kosten von Diesel und Benziner

 Natürliche spielen die objektiven Aspekte auch eine große Rolle in der Entscheidung welche Leasingauto man auswählt. Zu den Aspekten gehören Kraftstoffverbrauch sowie die Gesamtkosten des Leasingautos. Durch den Leasingtyp- Kilometerleasing kann man die beiden Verbrennungsmotoren gut Vergleichen. Altbekannt ist es das sich ein Diesel rein finanziell erst bei größeren Jährlichen Fahrleistungen lohnt, durch den höheren Kfz-Steuerbetrag und Kaufpreis. Beim Leasing sollte man das aber differenziert betrachten. Denn der Restwert von dem Leasingauto ist in der Regel bei Dieselautos höher als bei Benziner (abgesehen von den Autos, die vom Dieselskandal betroffen sind). Das führt dazu das die Leasingrate bei Dieselautos in generell geringer sind. Fazit, ausschlicht die Fahrleistung ist im Kostenvergleich zwischen Diesel und Benziner nicht der alles entscheiden Aspekt. Der Kraftstoffverbrauch spielt auch eine Rolle zur Beurteilung der Kostenfrage. Dieselmotoren benötigen für die gleiche Strecke weniger Kraftstoff als Benzin betriebene Motoren. Die Dieselmotoren sind durchschnittlich 25% sparsamer im Verbrauch, da Diesel über eine höhere Energiedichte verfügt und das Luft-Kraftstoff-Gemisch stärker verdichtet ist. Ein weiterer Aspekt, der nicht in Vergessenheit geraden darf, sind die Kosten für Versicherung und Kfz-Steuern. Hier ist es wichtig zu wissen, dass Dieselfahrer bei den Abgaben fürs Finanzamt etwas tiefer in die Brieftasche greifen müssen. Anschließend werden noch einmal die Pros und Cons aufgelistet, um ein bündiges Fazit zu ziehen.

Pro und Contra bei Dieselautos.

Pros:

  • Geringerer Verbrauch als beim Benziner
  • Große Reichweite
  • Günstigerer Kraftstoffpreis als beim Benziner

Cons:

  • Höherer Neuwagenpreis als beim Benziner
  • Höherer Kfz-Steuer als beim Benziner
  • Ungünstige Konditionen bei Versicherungen
  • Fahrverbot von älteren Dieselautos
  • Wertverlust bei älteren Euronomen

Pro und Contra bei Benzinern.

Pros:

  • Günstigerer in der Anschaffung als Diesel
  • Auch älter Autos kommen mit der grünen Plakette von überall hin
  • Günstigere Kfz-Steuer als Diesel
  • Große Reichweite
  • Günstigerer Kraftstoffpreis als beim Benziner
  • Wertstabil bei älteren Euronomen

Cons:

  • Höherer Kraftstoffverbrauch als Diesel
  • Teurere Kraftstoffpreise
  • Anfällige Abgasanlage

Fazit

 Die Entscheidung zwischen Diesel und Benzinern wird von vielen verschiedenen Aspekten beeinflusst. Neben den objektiven Aspekten sollte der Leasingnehmer auch den subjektiven Aspekten bedacht schenken und eine individuelle Kostenkalkulation durchführen. In unserem Kostenvergleich hat sich herauskristallisiert, dass es sich bei niedriger Kilometerleistung lohnt ein Diesel zu leasen, denn wenn man von identischen Leasingraten ausgeht, werden die Mehrkosten bei der Kfz-Steuer und der Versicherung so kompensiert.

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2019-09-10T11:43:17+00:0010. September 2019|Allgemein, Leasing Ratgeber|