Die Nebenkosten beim Leasen – Welche Kosten kommen bei einem Leasingvertrag auf mich zu?

Leasing, Kauf oder Miete?

Das Auto ist heutzutage nicht mehr wegzudenken aus dem alltäglichen Leben. Es macht mobil und sorgt zusätzlich für jede Menge Flexibilität. Die flexible Mobilität hat natürlich auch ihren Preis. Egal ob Mercedes Leasing, Audi Leasing, BMW Leasing oder Porsche Leasing, die Leasingnehmer sind immer auf der Suche nach Leasing Schnäppchen und Sonderangeboten auf dem Leasingmarkt der Gebrauchtwagen und Neuwagen. Doch viele Autosuchende achten nur auf die günstige monatliche Leasingrate. Ohne sich mit den Kosten, welche noch neben den Leasingraten anfallen, zu beschäftigen. In dem folgenden Artikel wird erläutert, mit welchen zusätzlichen Ausgaben Leasingnehmer kalkulieren sollten.

Unterscheidung zwischen einmaligen & laufenden Kosten beim Autoleasing

Prinzipiell ist es nützlich, die lediglich einmal anfallenden Kosten und die laufenden Kosten zu unterscheiden. Die einmaligen Kosten entstehen generell zu Beginn des Leasingvertrags. Diese betreffen zum Beispiel dieAuslieferung, dem Transport und der Zulassung des Leasingautos. Hingegen bestehen weitere, laufende Kosten über die gesamte Leasinglaufzeit. Diese sind zum Beispiel die Abgaben für die Kfz-Versicherung, Kfz-Steuern aber auch Betriebskosten wie etwa für Benzin.

Kosten zu Beginn des Leasings – auch ohne Anzahlung

Die zuzüglichen Überführungskosten, die bei Neuwagen anfallen, sind häufig im Kleingedruckten zu finden und liegen in den häufigsten Fällen zwischen 600-700 EUR. Je nach Leasingvertrag, Händler und Fahrzeugtyp variieren die Überführungskosten. Bei einigen Autohändlern lässt sich mit der Werksabholung ein wenig Geld sparen. Selbstverständlich darf ein Auto die deutschen Straßen nicht ohne ein gültiges Kennzeichen befahren.  Deshalb müssen die Leasingautos natürlich auch erst einmal ihre Zulassung bekommen. Für die Kennzeichen, Wunsch-Kombination sowie die erforderlichen Behörden-Formalitäten können Leasingnehmer  einmalig 50-100 Euro einkalkulieren.

Laufende Betriebskosten beim Leasingfahrzeug

Bei jedem Auto fallen nutzungsabhängige Ausgaben für Kraftstoffe (Gas, Diesel, Benzin)  oder Stromkosten, bei einem Elektro-, Hybridfahrzeug an, welche von dem Leasingnehmer bezahlt werden müssen. Über die Zeit fallen zudem auch noch Kosten für Wartung & Verschleiß an, dazu gehören zum Beispiel Ölwechsel, Reifenwechsel oder Scheibenwischwasser. 

Kfz-Versicherung – Ein Leasingfahrzeug muss Vollkasko versichert werden

Unvermeidlich beim Leasen eines Autos ist die entsprechenden Kfz-Versicherungen.  Zu den Kfz-Versicherungen gehören die Haftpflicht-, Teilkasko-, und Vollkaskoversicherung. Die Haftpflichtversicherung ist wie ihr Name schon sagt Pflicht in Deutschland und schützt die Person indem sie die verschuldete Person verpflichtet für den Schaden zu haften. Die Vollkasko schützt das Auto bei einer Eigenschuld. Die Teilkasko schützt das Fahrzeug bei Fremdschuld, welche durch willkürliche Umwelteinwirkungen entstehen wie zum Beispiel ein Baum, der bei einem Sturm auf ihr Auto fällt.

Kfz-Steuer 

Auch Vater Staat kommt beim Autofahren natürlich nicht zu kurz und bekommt bei der jährlich zu zahlenden Kfz-Steuer seinen Anteil ab. Der Dieselfahrer muss bekanntlich etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Benzin Fahrer hingegen wird mit etwas weniger belastet.

Inspektionskosten und Werkstattkosten bei einem Leasingfahrzeug

Ein fester Bestandteil eines Leasing ist auch die regelmäßige Wartung des Autos nach den Vorgaben der Hersteller. Das heißt, dass die meisten Leasingautos in einem bestimmten Zeitabstand zur Inspektion müssen. Abhängig von der Höhe des Preises ist die Werkstatt und der Wohnort wo Sie den Service machen. Die Inspektionskosten liegen meist grob zwischen 350 bis 750 Euro. Diese können natürlich erheblich steigen falls Autoteile ersetzt werden müssen. Hierbei ist zu beachten, dass Gewerbekunden Wartung & Verschleiß Pakete abschließen können, die diese Kosten abdecken.

Wertverlust des Autos bei einem Leasingfahrzeug – Kilometer-Leasingvertrag vs. Restwert-Leasingvertrag

Wer sich ein bisschen mit Autos auskennt weiss, dass ein Neuwagen direkt nach erstmaligem Umdrehen des Schlüssels an Wert verliert. Den meisten Wertverlust erfährt ein Neuwagen in den ersten 24 Monaten. Bei einem Kilometerleasing spielt dies aber keine Rolle. Der Leasingnehmer gibt das Auto am Ende der Vertragslaufzeit einfach ab. Das Restwertrisiko trägt bei einem Kilometer-Leasingvertrag die Leasinggesellschaft. Handelt es sich um einen Restwertvertrag, liegt das Risiko beim Leasingnehmer. In den meisten Fällen wird heutzutage aber von einem Restwert-Leasingvertrag abgesehen. Falls der Kunde jedoch bei Vertragsabschluss die Übernahme des Autos nach Ende der Leasen vertraglich abgeschlossen hat, bleibt dieser auf dem Wertverlust sitzen

2019-06-13T18:24:48+00:008. Mai 2019|Allgemein, Leasing Ratgeber|